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Der ÖSTERREICHISCHE RAT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG bekennt sich zu der Verantwortung, die Führung gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern bei diesem wichtigen Thema zu übernehmen. Er ist damit Vorreiter und wird sich dafür einsetzen, die Öffentlichkeit, Unternehmen, Medien, Wissenschaft sowie den gesamten öffentlichen und privaten Sektor für die Allianz zu gewinnen.

Nichtstaatliche Multi-Stakeholder-Initiative für das Klima

Die Weltgemeinschaft hat sich im Pariser Klimaabkommen das Ziel gesetzt, den globalen Temperaturanstieg auf deutlich unter 2°C (angestrebt 1,5°C) gegenüber dem vorindustriellen Niveau zu begrenzen sowie klimaneutral zu werden. Die bisher angekündigten staatlichen Klimaschutzbeiträge reichen dafür bei weitem nicht aus. Hier droht eine Katastrophe. Es gilt entschieden und sofort gegenzusteuern. Während die Industrieländer hauptverantwortlich für den Klimawandel sind, sind die Entwicklungsländer die Haupt-leidtragenden. Klimapolitik ist eng mit Entwicklungspolitik verknüpft:

  • 100 Mio. Menschen in Küsten- und Dürregebieten sind durch Hitze und Meeresanstieg gefährdet.
  • Bis 2050 könnten bis zu 140 Mio. Menschen wegen des Klimawandels vertrieben werden.
  • Allein In Afrika haben 600 Mio. Menschen keinen Zugang zu sauberem Strom.

Erforderlich ist deshalb eine klimaneutrale Umsetzung der UN-Nachhaltigkeitsagenda 2030 und ihren 17 Sustainable Development Goals (SDGs) insbesondere im Interesse der Entwicklungs- und Schwellenländer. Die staatliche Entwicklungszusammenarbeit allein kann die hierfür erforderlichen Ressourcen nicht aufbringen. Erhebliche freiwillige Beiträge nichtstaatlicher Akteure sind erforderlich, um die staatlichen Anstrengungen wirkungsvoll zu ergänzen. 

 

In Deutschland lancierte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, die Allianz bereits Im November 2018. Der im November 2018 lancierte gleichnamigen Deutschen Allianz haben bereits über 300 Unterstützer angeschlossen: Unternehmen, Verbände, Behörden, Projektentwickler, Kompensationsanbieter und die Zivilgesellschaft.

 

„Klimaschutz ist eine Überlebensfrage der Menschheit. Wir müssen heute die Weichen stellen, national und global, damit Entwicklung weltweit nachhaltig wird. Mit der Allianz mobilisieren wir zusätzliche Mittel für Entwicklung und Klimaschutz.“

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Deutschland

 

Ziele der Allianz

  • Politische Anerkennung der CO2-Kompensation als Ergänzung der staatlichen Klimaschutzbeiträge, um die Ziele des Pariser Abkommens zu erreichen
  • Massives Wachstum des freiwilligen Emissions-handelsmarktes
  • Verbesserung der institutionellen und politischen Rahmen-bedingungen
  • Kommunikation der Kompensationsprojekte
  • Mobilisierung von Finanzmitteln
  • Unterstützung und Orientierungsleistungen für die Mitglieder
  • Erfahrungsaustausch und Verbreitung von Knowhow
  • Vernetzung der Stakeholder
  • Internationalisierung des Ansatzes

Übernehmen Sie Verantwortung und engagieren auch Sie sich freiwillig und leisten einen Beitrag zur gleichzeitigen Beförderung von Entwicklung und Klimaschutz durch den Erwerb von Emissions-Zertifikaten und / oder durch die Entwicklung eigener Projektaktivitäten in Entwicklungs- und Schwellenländern.

Mitmachen!

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Kontakt

Koordinierungsstelle

Allianz für Entwicklung und Klima - Österreich

T +43 1 505 262 5100, office@allianz-entwicklung-klima.at

KONTAKT

MO-FR  09:00 - 18:00

Termine nach telefonischer Vereinbarung

Tel.: +43 1 505 262 5100

office@nachhaltigkeits-rat.at 

 

ÖSTERREICHISCHER RAT FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Sitzungsort: Palais Eschenbach, Eschenbachgasse 11

1010 Wien - AUSTRIA

 

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